SAP Support Validierung des technischen Designs von On-Premise-, Cloud- und Hybridumgebungen - SAP Basis

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Validierung des technischen Designs von On-Premise-, Cloud- und Hybridumgebungen
Unternehmensarchitekt
Hierzu ein Beispiel, das wir so vor 1 oder 2 Jahren hatten: Ein größeres Unternehmen mit einer recht großen SAP-Anwenderschaft hatte allein 2 Experten im Support abgestellt. SAP-Experten, die meist teuer sind und nichts anderes dort gemacht haben, als die ankommenden Tickets an die richtige Stelle zu routen, damit der IT-Support sich damit beschäftigen konnten. Dieses Vorgehen haben wir automatisiert, indem wir eine KI genutzt haben. Nicht deren semantische Fähigkeiten, also nicht als Chatbot, sondern deren analytische Fähigkeiten, aus historischen Tickets zu lernen, die früher angekommen und fehlgeleitet worden sind und wie diese gelöst wurden. So konnten wir innerhalb von wenigen Tagen diese KI so weit aufbauen, dass sie die Klassifizierung der Tickets vollständig übernehmen konnte. Nun war es so, dass die künstliche Intelligenz aus diesen angereichten Informationen, die aus der SAP-Welt kamen, in der Lage war, diese Tickets an die richtige Person weiterzuleiten und teilweise sogar Lösungsvorschläge mit auszuarbeiten.

Wir diagnostizieren und beheben Zwischenfälle, erläutern die Problemursachen. Wir analysieren, bewerten und implementieren Änderungen in Geschäftsprozesse. Wir machen SAP Software- Update und entwickeln zusätzliche Anwendungen (ABAP). Wir beraten die System-Anwender.
Entwicklung von Prototypen für Szenarios der nächsten Generation wie maschinelles Lernen, Big Data und IoT
Die Möglichkeiten, die sich uns und unseren Kunden durch diese neuen Technologien bieten, stecken noch in den Kinderschuhen. Wir gehen davon aus, dass in diesem Bereich innerhalb der nächsten Jahre noch eine Menge passieren wird. Wir zeigen bereits heute mit unserem Built-in Support, wohin die Reise geht. Der Support wird über SAP CoPilot in das Produkt integriert. Künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass der Kunde sich mit dem System unterhalten kann – Stichwort Conversational AI. Im Hintergrund nutzt der digitale Support-Assistent den System-Kontext und weitere Daten, um schnell Antworten zu technischen Kundenfragen zu geben. In Zukunft werden sich manche Fragen gar nicht erst stellen, weil der Kunde in der Applikation bereits über seinen digitalen Assistenten die nötige Unterstützung und Hinweise bekommt, um mögliche Probleme zu vermeiden. Für SAP S4/HANA Cloud Anwendungen bieten wir Built-in Support seit der diesjährigen SAPPHIRE an und bauen den Leistungsumfang nun weiter aus. Wir haben schon eine ganze Reihe von Szenarien identifiziert, wo künstliche Intelligenz einen erheblichen Mehrwert bringen kann. Incident Solution Matching, eine Machine Learning-gestützte Suche nach Lösungen ist bereits heute SAP-intern im Betrieb und steht bald auch Kunden zur Verfügung.

Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.

Das Tool zeichnet konkrete Prozessschritte auf, während der Anwender die von uns verwendete Applikation SAP R/3 4.6C bedient. Dies geht folgendermaßen: Gemeinsam mit dem User einer Fachabteilung wird eine Transaktion im ERP-System ausgelöst. Dabei findet gleichzeitig im Hintergrund die Aufzeichnung (Recording) des Vorgangs statt. Sie lässt sich danach im "See-it-Mode" der Ondemand-Software beliebig oft anzeigen. Eine Erweiterung ist die Wiedergabe in der Betriebsart "Try It" oder "Do It". Hierbei lenkt das Werkzeug den Endanwender während der SAP-Sitzung mit dem Cursor in die entsprechenden Eingabefelder der Maske. Es spielt dabei keine Rolle, ob der User zur Eigenschulung in einer Testumgebung oder im Produktivsystem arbeitet. Die Variante Do It zeigt dem ERP-Nutzer in einem kleinen Fenster an, wo in der SAP-Anwendung der nächste Eingabeschritt zu erfolgen hat. Bei dieser Form der Wissensvermittlung arbeitet der Fachanwender selbständig nach dem im SAP-System konfigurierten Ablaufschema. Der Vorteil: Nach einer Grundeinweisung entfällt die sonstige intensive Supportbetreuung nahezu komplett. Gibt es Änderungen im Prozessablauf, so kann der aufgezeichnete Film an der richtigen Stelle angepasst werden. Nach einer erneuten Veröffentlichung der Sequenz steht sie den ERP-Anwendern wieder zur Verfügung. In unserem Unternehmen haben wir die kompletten Anleitungen im Intranet abgespeichert und veröffentlicht. Alle SAP-Nutzer können die im XML-Format aufgezeichneten Filme abrufen. Besitzt der Mitarbeiter entsprechende Berechtigungen, wird er durch die Transaktionen geführt. Hat er Fragen, steht ihm eine Online-Hilfe zur Verfügung. Wem es dann noch nicht genügt, der kann die Aufzeichnungen zusätzlich als Word-Datei veröffentlichen. Für 18 verschiedene Reports im SAP-Modul zur Projektsteuerung kommen so Word-Dokumente in einem Umfang von rund 100 Seiten zustande, die automatisch vom Ondemand-Werkzeug erstellt wurden. Diese Dateien liegen mit komplettem Inhaltsverzeichnis, Seitenformatierung, Bildschirm-Screens und gegebenenfalls den Berichten (im Excel-Format) vor. In etwa vier Wochen haben wir alle SAP-Module mit Hilfe des Personal Navigator aufgezeichnet und wie beschrieben dokumentiert. Das Angebot kann jederzeit überarbeitet und erweitert werden. Nach einem Rollout wünschen sich die User oft weiterführende Funktionen, die über die Standardabläufe hinausgehen. Das Tool eignet sich dazu, auch diese zu dokumentieren. Für einen späteren Integrationstest werden aus den Aufzeichnungen die Unterlagen erstellt.

Tools wie "Shortcut for SAP Systems" ermöglichen eine schnelle Störungsbehebung im SAP Support.

Solche Talente zu rekrutieren und zu halten kann sich als schwierig und kostspielig erweisen, insbesondere angesichts des branchenweiten Mangels an SAP-Kenntnissen.

Unser Application Management Center befindet sich im ORBIS Hauptsitz in Saarbrücken: Diese Entscheidung haben wir bewusst getroffen.
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