Lösungsansätze für effiziente Berechtigungen
Inaktive Benutzer sperren
Den größten Vorteil bietet die konsequente Nutzung von Referenzbenutzern allerdings für die Performance. Die Verwendung von Referenzbenutzern reduziert nämlich die Anzahl der Einträge pro Benutzer im Benutzerpuffer, also in der Tabelle USRBF2. Dies liegt daran, dass die Einträge im Benutzerpuffer nur einmal für den Referenzbenutzer vorgehalten werden müssen und nicht mehrmals für die erbenden Benutzer. Diese Verringerung des Tabelleninhalts der Tabelle USRBF2 führt zur Verbesserung der Performance bei der Durchführung von Berechtigungsprüfungen.
Wildwuchs bei den in Benutzer-IDs verwendeten Zeichen kann negative Auswirkungen haben. Schieben Sie diesem einen Riegel vor, indem Sie den Zeichenvorrat von vornherein einschränken. Im SAP-System können Sie, abhängig vom Release der Softwarekomponente SAP_BASIS, Benutzer anlegen, deren Namen »alternative« Leerzeichen enthalten können. In Unicode-Systemen existieren verschiedene Leerzeichen, die durch unterschiedliche Hexadezimalwerte abgebildet werden. Das übliche Leerzeichen hat den Hexadezimalwert 20, aber es gibt alternative Leerzeichen (engl. Wide Spaces), die z. B. von doppelter Breite oder überhauptnicht als Zeichenabstand zu erkennen sind. Durch Tastenkombinationen mit der (Alt)-Taste können Sie solche alternativen Leerzeichen bei der Eingabe der Benutzer-ID verwenden. So kann die Tastenkombination (Alt) + 0160 ein Leerzeichen mit unterdrücktem Zeilenumbruch (engl. Non-breaking Space) erzeugen. Auch können Sie einen Benutzer anlegen, dessen ID nur aus alternativen Leerzeichen besteht. Für Benutzer mit solchen IDs werden zwar alle Änderungsbelege geschrieben, die IDs können aber trotzdem zu Verwirrungen führen, wenn sie z. B. nicht als Benutzer-ID erkennbar sind oder es so aussieht, als werde kein Benutzer zum Änderungsbeleg angezeigt. Zusätzlich können bestimmte Sonderzeichen in anderen Anwendungen (z. B. im Transportmanagement) Probleme erzeugen. Daher zeigen wir Ihnen im Folgenden, wie Sie solche Probleme verhindern, indem Sie den Zeichenvorrat einschränken.
SAP-Berechtigungen: Empfehlungen zur Einrichtung, Überwachung und Kontrolle
Wechseln Sie nun in die Benutzerpflege, und Sie werden feststellen, dass diese PFCG-Rolle Ihrem Benutzer noch gar nicht zugeordnet ist. Dafür müssen Sie zunächst den Benutzerstammabgleich durchführen. Diesen können Sie manuell über die Transaktion PFUD ausführen oder als Job einplanen. Dafür ist der Hintergrundjob PFCG_TIME_DEPENDENCY bzw. der Report RHAUTUPD_NEW vorgesehen.
Ein Zettelkasten, in dem schnell Daten aller Art abgelegt und wiedergefunden werden können. Das verspricht Scribble Papers. Anfangs sieht das Programm sehr spartanisch aus. Aber wenn erst einmal eine kleine Struktur vorhanden ist, erkennt man die große Flexibilität dieses kleinen Helfers.
Bitte beachten Sie in diesem Fall, dass Sie die Tabellenberechtigungsgruppe SS gegebenenfalls durch andere Tabellenberechtigungsgruppen ersetzen müssen. Dies ist erforderlich, wenn Sie bei der Pflege der Tabellenberechtigungsgruppen z. B. für die Tabelle T000 eine andere Tabellenberechtigungsgruppe eingetragen haben.
Sollten Sie in die Situation geraten, dass Berechtigungen erforderlich sind, die nicht im Rollenkonzept berücksichtigt wurden, ermöglicht Ihnen "Shortcut for SAP systems" die Zuweisung der Komplettberechtigung für das jeweilige Berechtigungsobjekt.
Wenn Sie mehr zum Thema SAP Berechtigungen wissen möchten, besuchen Sie die Webseite www.sap-corner.de.
Falls es sich um einen Funktionsbaustein oder eine Webanwendung handelt, können Sie den Programmnamen über den Systemtrace für Berechtigungen (Transaktion ST01 oder Transaktion STAUTHTRACE) ermitteln.
Wie Sie dabei vorgehen, erfahren Sie in Tipp 27, »S_RFC-Berechtigungen mithilfe von Nutzungsdaten definieren«.