Lösungsansätze für effiziente Berechtigungen
Berechtigungsprüfungen
SNC sichert die Kommunikation mit bzw. zwischen ABAP-Systemen ab, es gibt aber auch viele webbasierte Anwendungen in SAP-Systemlandschaften. Diese kommunizieren über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP). Auch bei der Kommunikation mittels HTTP werden die Daten unverschlüsselt übertragen; daher sollten Sie diese Kommunikation auf Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS) umstellen. HTTPS nutzt das Verschlüsselungsprotokoll Transport Layer Security (TLS) zur sicheren Datenübertragung im Internet. Die Verwendung von HTTPS sollten Sie daher für alle Webzugriffe von Anwendern einrichten. Für die Kommunikation zwischen SAP-Systemen, sollten Sie HTTPS verwenden, wenn Sie meinen, dass die Datenübertragung abgehört werden könnte. Sie sollten HTTPS entweder auf einzelnen Komponenten der Infrastruktur einrichten (z. B. Proxys), oder die ABAP-Systeme sollten direkt HTTPS bzw. TSL unterstützen. Details zur Konfiguration finden Sie im SAPHinweis 510007.
Beachten Sie, dass das Berechtigungsobjekt S_TCODE immer mit den aktuellen Transaktionen aus dem Rollenmenü gefüllt wird. Sind ferner Organisationsebenen enthalten, die nicht mehr benötigt werden, werden diese automatisch gelöscht. Werden hingegen Organisationsebenen abhängig von der Transaktion hinzugefügt, sollten diese als Erstes bei der Berechtigungspflege gepflegt werden.
Strukturelle Berechtigungen
Das Objekt S_PROGRAM prüft seit SAP Release 2.x auf das Feld TRDIR-SECU also die Berechtigungsgruppe des Programms. Ab Release 7.40 können Sie optional eine Prüfung auf das Objekt S_PROGNAM einschalten. Weitere Informationen finden Sie in Hinweis 2272827 gibt hierzu weitere Anweisungen. Die Prüfung auf S_PROGNAM MUSS erst im Kundensystem aktiviert werden. Beachten Sie aber, dass sie S_PROGNAM vorher KORREKT berechtigen, da ansonsten nach Aktivierung des SACF Szenarios NIEMAND außer den Notfallbenutzern irgendeinen Report oder eine Reporttransaktion starten kann.
Die Freeware Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", in dem sich Daten aller Art ablegen lassen. Er nimmt sowohl eingegebene Texte als auch Grafiken und ganze Dokumente auf. Die Daten werden in Ordnern und Seiten organisiert.
SAPconnect verwendet den S/MIME-Standard (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions) für die Signierung beim Versand von E-Mails, bzw. um empfangene E-Mails zu verifizieren und zu entschlüsseln. S/MIME wird von den meisten E-Mail-Clients unterstützt und erfordert X.509-basierte Zertifikate.
Mit "Shortcut for SAP systems" steht ein Tool zur Verfügung, das die Zuweisung von Berechtigungen auch bei Ausfall des IdM-Systems ermöglicht.
Auf www.sap-corner.de finden Sie ebenfalls viele nützliche Informationen zum Thema SAP Berechtigungen.
Ihre einzige Möglichkeit, um die maximale Anzahl der Profile pro Benutzer zu verdoppeln, ist es, dem Benutzer einen Referenzbenutzer zuzuordnen.
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