SAP Berechtigungen Kontextabhängige Berechtigungen - SAP Basis

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Kontextabhängige Berechtigungen
RSUSR003
Sie verwenden die Zentrale Benutzerverwaltung und fragen sich, warum Sie die Lizenzdaten trotzdem einzeln in den angeschlossenen Systemen auswerten müssen. Das muss nicht sein, denn eine zentrale Auswertung ist möglich! Für die Nutzung von SAP-Systemen fallen Lizenzkosten an, und Sie brauchen entsprechende SAP-Lizenzschlüssel. Die Höhe Ihrer Lizenzkosten wird im laufenden Betrieb ermittelt, abhängig von der Anzahl der Benutzer und der genutzten Funktionen der SAP-Software. Dazu dient das Vermessungsprogramm (Transaktion USMM), dessen Ergebnisse Sie an SAP übermitteln. Dabei ist nicht nur die Anzahl der Benutzer relevant, sondern auch deren Klassifizierung, die sogenannten Nutzertypen. Diese ordnen Sie dem Benutzer über die Transaktion SU01 oder die Transaktion SU10 (Registerkarte Lizenzdaten) zu. Alternativ können Sie den Benutzer auch den Nutzertyp eines Referenzbenutzers erben lassen oder ihn über eine zugeordnete Rolle klassifizieren. Dies erfolgt analog, wenn Sie die Zentrale Benutzerverwaltung (ZBV) nutzen. Bisher gab es aber keine zentrale Auswertung der Daten aller an die ZBV angeschlossenen Systeme. Dies hat sich nun geändert, und wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Auswertung nutzen können.

Zum Lesen oder Ändern von Daten muss ein Benutzer sowohl das Privileg haben, eine bestimmte Aktion ausführen zu dürfen, als auch das Privileg, auf das Objekt zugreifen zu können. In SAP HANA werden die folgenden Privilegien unterschieden.
Generischer Zugriff auf Tabellen
Ein weit aufwendigerer Weg ist die Identifikation über das Business-Rollen- Customizing. Identifizieren Sie hier zuerst den technischen Namen der Bereichsstartseite bzw. des logischen Links im Customizing Ihrer Business-Rolle in der Transaktion CRMC_UI_PROFILE. Bei einer Bereichsstartseite prüfen Sie nun noch den technischen Namen des dazugehörigen logischen Links. Im nächsten Schritt wechseln Sie in das Navigationsleisten-Customizing in der Transaktion CRMC_UI_NBLINKS und identifizieren zu dem technischen Namen Ihres logischen Links die dazugehörige Ziel-ID im View Logischen Link definieren. Wenn Sie die Ziel-ID als Suchparameter in der Tabelle CRMC_UI_COMP_IP verwenden, erhalten Sie als Suchergebnis die Informationen zu Komponentenname, Komponentenfenster sowie Inbound- Plug.

So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.

Sie können die Übersetzung der Texte automatisieren, indem Sie die Transaktion LSMW zu Hilfe nehmen. Diese Transaktion ist eigentlich für Migrationsaufgaben gedacht, eignet sich aber ebenfalls sehr gut, um eine bestimmte Transaktion wiederholt und automatisiert durchlaufen zu lassen. Sie zeichnen dabei die Ausführung einer Transaktion auf und erhalten so die Variablen der Textbausteine (technischer Rollenname, Rollenbeschreibung usw.). Diese Variablen können Sie pro Durchlaufschleife mit Werten aus einer Importdatei auf der Basis von Microsoft Excel neu belegen. So beinhaltet z. B. die Excel-Datei eine Tabelle mit den Spalten Technischer Rollenname, Beschreibung deutsch, Beschreibung englisch. Das LSMW-Skript arbeitet die Importdatei Zeile für Zeile und somit Rolle für Rolle durch.

Die Möglichkeit der Zuweisung von Berechtigungen im Go-Live kann durch den Einsatz von "Shortcut for SAP systems" zusätzlich abgesichert werden.

Einige nützliche Tipps aus der Praxis zum Thema SAP Berechtigungen finden Sie auch auf der Seite www.sap-corner.de.

Die Rolle enthält die Berechtigungsdaten und das Anmeldemenü für den Benutzer.

Aber alles händisch übertragen? Nicht mit dieser neuen Funktion! Wenn Sie bisher PFCG-Rollen erstellt haben, mussten Sie alle offenen Berechtigungsfelder manuell pflegen.
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