FAQ
Organisatorische Zuordnung
Die themenbezogenen Auditstrukturen werden auf der Basis von Bereichsmenüs erstellt. Dabei werden zum einen SAP-Default-Auditstrukturen angeboten, und zum anderen haben Sie die Möglichkeit, kundeneigene Auditstrukturen als Bereichsmenüs anzulegen. Der Vorteil der Auditstrukturen als Bereichsmenüs ist, dass Sie bereits bestehende Bereichsmenüs nutzen oder einfach neue Bereichsmenüs anlegen können. Die Transaktion SE43 gibt Ihnen eine Übersicht über die vorhandenen Bereichsmenüs; sie dient ebenfalls der Pflege und dem Transport der Bereichsmenüs.
Die Favoritenlisten von Benutzern geben Ihnen wertvolle Auskunft über die von ihnen genutzten Transaktionen. Mit der Kenntnis der Favoriten können Sie daher Lücken in Ihrem Berechtigungskonzept vermeiden. Im SAP-System gibt es für jeden Benutzer die Möglichkeit, häufig genutzte Funktionen als eigene Favoriten zu speichern. In der Praxis haben wir festgestellt, dass diese Funktion sehr häufig von den Anwendern genutzt wird. Erstellen Sie ein neues Berechtigungskonzept, ist es sinnvoll, die Favoriten in die Betrachtung einzubeziehen. Denn in den Favoriten werden nicht nur immer wieder gebrauchte Transaktionen abgelegt, sondern auch Transaktionen, die die Anwender nur gelegentlich verwenden. Diese nur gelegentlich verwendeten Transaktionen könnten bei der Neukonzeption eines Berechtigungskonzepts schnell vergessen werden. Daher empfehlen wir Ihnen immer den Abgleich der von Ihnen berücksichtigten Transaktionen mit den in Ihrem System gespeicherten Favoriten.
Berechtigungen für den Zugriff auf bestimmte CO-PA-Kennzahlen einrichten
Nach der Erstellung eines Berechtigungsobjekts sollten Sie noch die folgenden Aufgaben ausführen: Nehmen Sie die Implementierung der Berechtigungsprüfung an einer geeigneten Stelle im Code vor. Pflegen Sie die Vorschlagswerte für die betreffende Anwendung in der Transaktion SU24. Laden Sie die Rolle nochmals neu in die Transaktion PFCG, wenn die Anwendung bereits in Rollen berechtigt wurde. Handelt es sich um eine neue Anwendung, passen Sie die Rollen an, indem Sie die neue Anwendung ins Rollenmenü aufnehmen und anschließend die Berechtigungen der Berechtigungsobjekte pflegen, die über die Vorschlagswerte in die Rolle geladen worden sind.
Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.
Da der Pflegeaufwand zu groß wäre, wenn einzelne Berechtigungen in den Benutzerstammsatz eingetragen würden, können Berechtigungen zu Berechtigungsprofilen zusammengefaßt werden. Änderungen an Zugriffsrechten werden für alle Benutzer wirksam, die das Profil im Stammsatz eingetragen haben.
Für die Zuweisung vorhandener Rollen erfordern die regulären Berechtigungs-Workflows ein gewisses Minimum an Durchlaufzeiten, und nicht jeder Genehmiger steht zu jeder Zeit bei jedem Go-Live zur Verfügung. Mit "Shortcut for SAP systems" stehen Ihnen Möglichkeiten zur Verfügung, dringend benötigte Berechtigungen dennoch zuzuweisen und Ihren Go-Live zusätzlich abzusichern.
Einige nützliche Tipps aus der Praxis zum Thema SAP Berechtigungen finden Sie auch auf der Seite www.sap-corner.de.
Häufig fordern auch externe Revisoren trotz automatisierter Auswertungen eine Aktivierung des Audit Information Systems (AIS).
Ein Benutzer wird in der Ergebnisliste angezeigt, wenn eine der beiden Transaktionen mit der entsprechenden Ausprägung in seinem korrespondierenden Berechtigungsprofil enthalten ist.