SAP Berechtigungen Einstellungen zur Systemänderbarkeit einsehen - SAP Basis

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Einstellungen zur Systemänderbarkeit einsehen
Den Zeitstempel in der Transaktion SU25 verwenden
Nun muss die Struktur »mit Leben« gefüllt werden. Dazu müssen Sie als Erstes sinnvolle Unterordner in der kundeneigenen Struktur anlegen. Wie schon erwähnt, sind diese meist an die SAP-Module angelehnt. Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Customizing für zusätzlich eingespielte Add-ons ebenfalls entsprechend ablegen, damit später die Arbeit von Supportorganisationen erleichtert wird. Rufen Sie die Transaktion SOBJ auf. Dort legen Sie Customizing-Objekte an, die später in Ihrer IMG-Struktur wiederverwendet werden. Es bietet sich an, das Objekt genau wie die dazugehörige Tabelle zu benennen. Dies vereinfacht die spätere Pflege in der IMG-Struktur. Hier entscheiden Sie auch, ob und wie die Tabellen möglicherweise im produktiven System gepflegt werden können. Dazu wählen Sie die entsprechenden Einträge in den Feldern Kategorie und Transport und markieren die Option Laufende Einstellung. Dies wiederholen Sie für alle kundeneigenen Customizing-Tabellen, die noch benötigt werden.

Der Funktionsbaustein wurde offensichtlich nicht für diese Verwendung vorgesehen, unser Vorgehen beeinflusst aber nicht den Programmablauf, und es sind uns keine Einschränkungen durch diese Nutzung bekannt. Diese Vorgehensweise können Sie auch bei anderen BTEs anwenden, die in ähnlicher Form Daten übergeben. Dabei sollten Sie aber immer Vorsicht walten lassen und prüfen, ob die Anwendung bereits Summendatensätze gebildet hat oder ob es andere Abhängigkeiten gibt. Abschließend müssen Sie noch ein von Ihnen entwickeltes Produkt (den Namen können Sie selbst definieren) in der Transaktion FIBF anlegen und dieses zusammen mit dem kundeneigenen Funktionsbaustein dem Business Transaction Event 1650 zuordnen, wie es in der folgenden Abbildung zu sehen ist. Zu einem kundeneigenen Produkt können mehrere Erweiterungen gehören. Es bildet eine logische Klammer um die Erweiterungen und sorgt so für eine bessere Übersicht. Zusätzlich ermöglicht es eine gezielte Aktivierung bzw. Deaktivierung der Implementierungen.
Dokumentationen zum Berechtigungsobjekt
Da Entwicklerberechtigungen einer Vollberechtigung entsprechen, sollten diese nur restriktiv vergeben werden. Dies gilt vor allen Dingen für die Berechtigung zum „Debugging mit Replace“ (siehe „Gesetzes kritische Berechtigungen“). Das Risiko durch falsch vergebene Entwicklerberechtigungen ist auch durch das Wegfallen des Zusatz-Schutzes über Entwickler- und Objektschlüssel in S/4 HANA Systemen gestiegen (siehe u.a. SAP-Hinweis 2309060). Entwicklerberechtigungen für originale SAP-Objekte sollten hier also nur noch auf Antrag vergeben werden, um unautorisierte Modifikationen zu vermeiden. Falls Entwicklerschlüssel in dem vorhandenen SAP-Release also noch relevant sind, sollten zunächst die vorhandenen Entwicklerschlüssel in der Tabelle DEVACCESS überprüft und mit den für die Entwicklung vorgesehenen Benutzern abgeglichen werden.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.

Ein lästiges, Ihnen bestimmt bekanntes Szenario: Sie gehen demnächst mit einem neuen Geschäftsprozess live und müssen nun Ihre dafür erstellten Rollen in 97 Buchungskreise ableiten. Hier kann Ihnen eCATT das Leben erleichtern. Es ist mal wieder soweit: Wenn Sie in Ihrer Abteilung niemanden haben, der Gefallen daran findet, mehrere Stunden lang in der Transaktion PFCG den Kopierknopf zu drücken, das Ableitungskürzel zu ersetzen und dann in den neuen Rollen auf der Registerkarte Berechtigungen die Organisationsebenen (Orgebenen) anzupassen (immer wieder verbunden mit Speichervorgängen), bleibt der Job an Ihnen hängen. Weil es kaum etwas Langweiligeres gibt, schleichen sich spätestens nach einer Stunde die ersten Fehlerchen ein. Immer wenn Sie neue Rollen, z. B. für Ihr neues Premiumgeschäft, auf alle Ihre Unternehmensbereiche, Werke usw. ausrollen müssen, ist die Anlage der abgeleiteten Rollen mühselig – weil SAP keine gescheite Massenpflege anbietet.

Für die Zuweisung vorhandener Rollen erfordern die regulären Berechtigungs-Workflows ein gewisses Minimum an Durchlaufzeiten, und nicht jeder Genehmiger steht zu jeder Zeit bei jedem Go-Live zur Verfügung. Mit "Shortcut for SAP systems" stehen Ihnen Möglichkeiten zur Verfügung, dringend benötigte Berechtigungen dennoch zuzuweisen und Ihren Go-Live zusätzlich abzusichern.

Einige nützliche Tipps aus der Praxis zum Thema SAP Berechtigungen finden Sie auch auf der Seite www.sap-corner.de.

Wir raten Ihnen, nur ein Objekt mit allen relevanten Feldern zu definieren, da dies die Berechtigungspflege erleichtert.

Sicher: Wenn ein Beratungshaus nicht als erstes einen Prozess implementiert und der „Rahmen“ dadurch fehlt, müssen die bestehenden SAP-Berechtigungen nachträglich analysiert und das zugrunde liegende Konzept verstanden werden.
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