SAP Berechtigungen Berechtigungskonzepte – Vorteile und Architektur - SAP Basis

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Berechtigungskonzepte – Vorteile und Architektur
Herausforderungen im Berechtigungsmanagement
Wir empfehlen Ihnen daher, einen Hintergrundjob über die Transaktion PFUD einzuplanen, der einen regelmäßigen Benutzerabgleich durchführt (siehe Trick 17, »Transaktion PFUD regelmäßig einplanen«). Haben Sie übrigens gewusst, dass Sie über den Profilparameter auth/tcodes_not_checked die Transaktionsstartberechtigung für die Transaktionen SU53 und SU56 ausschalten können? Tragen Sie hierzu den Wert SU53, SU56 oder SU53 SU56 für den Profilparameter ein. Damit benötigt der Endanwender nicht mehr die Berechtigungen für die Ausführung dieser Transaktionscodes über das Berechtigungsobjekt S_TCODE.

SAP Berechtigungen sind ein sicherheitskritisches und damit ein immens wichtiges Thema in Unternehmen. Mit ihrer Hilfe werden nicht nur die Zugriffsmöglichkeiten der Nutzer im SAP-System gesteuert, sondern auch die externe und interne Sicherheit der Unternehmensdaten hängt direkt von den eingestellten Berechtigungen ab.
Änderungsbelegmanagement der Benutzer- und Berechtigungsverwaltung archivieren
Möchten Sie den Benutzern nur Zugriff auf einzelne Tabellenzeilen erlauben, können Sie auf das Berechtigungsobjekt S_TABU_LIN zurückgreifen, das den Zugriff auf bestimmte Zeilen einer Tabelle für dafür definierte Organisationskriterien erlaubt. Voraussetzung für diese Art der Berechtigung ist, dass die Tabellen über Spalten mit solchen organisatorischen Werten, wie z. B. Werk, Land, Buchungskreis usw., verfügen. Diese organisatorischen Werte müssen Sie nun im System als Organisationskriterien, die betriebswirtschaftliche Arbeitsbereiche abbilden, konfigurieren; sie dienen als Brücke zwischen den organisatorischen Spalten in den Tabellen und der Verwendung als Berechtigungsfeld im Berechtigungsobjekt. Da die Organisationskriterien in mehreren Tabellen vorkommen, muss diese Berechtigungsprüfung nicht an bestimmte Tabellen gebunden sein und kann tabellenübergreifend definiert werden.

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Achten Sie darauf, dass die für die Protokollierung vorgesehenen mandantenunabhängigen Tabellen immer protokolliert werden, wenn die Parameter nicht auf OFF gesetzt sind. Zusätzlich zu den hier angeführten Parametern muss auch in der Tabelle selbst der Haken für die Tabellenprotokollierung gesetzt sein; dies erfolgt üblicherweise mithilfe der Transaktion SE13. Die Einstellungen werden in der Entwicklung vorgenommen und dann in die weiteren Systeme transportiert. Im SAP-Standard sind bereits einige Tabellen für die Protokollierung vorgesehen; einen Überblick über diese Tabellen verschafft Ihnen der SAP-Hinweis 112388 (protokollierungspflichtige Tabellen). Die Einstellungen der Tabellen zur Protokollierung können Sie mit dem Report RDDPRCHK bzw. der Transaktion RDDPRCHK_AUDIT im SAP-System auswerten. Die Selektion erfolgt im Startbild des Reports, z. B. über den Tabellennamen oder die Auswahl der Optionen zur Protokollierung.

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Einige nützliche Tipps aus der Praxis zum Thema SAP Berechtigungen finden Sie auch auf der Seite www.sap-corner.de.

Diese Doppelarbeit können Sie durch den Einsatz von Anwendungen zur zentralen Verwaltung von Benutzern in der IT-Landschaft vermeiden.

HR Berechtigungen sind in vielen Unternehmen ein sehr kritisches Thema.
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