SAP Berechtigungen Anwendungsberechtigungen - SAP Basis

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Anwendungsberechtigungen
Analyse der Qualität des Berechtigungskonzeptes – Teil 1
Ein weiterer wichtiger Faktor, der in einem Berechtigungskonzept berücksichtigt werden sollte, besteht darin, eine einheitliche Namenskonvention zu verwenden, weil einerseits vieles nach der Erstbenennung nicht mehr änderbar ist und andererseits so die Suchbarkeit im SAP System sichergestellt wird. Zusätzlich sollten die voreingestellten Berechtigungsrollen des SAP System niemals überschrieben oder gelöscht werden, sondern lediglich Kopien davon erstellt werden, welche dann beliebig angepasst werden können.

Weitaus mehr Schaden kann jedoch durch zu umfangreiche Berechtigungen entstehen. So wird möglicherweise ein Mitarbeiter dazu berechtigt, Zugriff auf Daten zu erhalten, für die er nicht autorisiert ist. Im schlimmsten Fall entsteht durch kriminelles Handeln ein wirtschaftlicher Schaden. Um das zu verhindern, muss ein Berechtigungskonzept vorhanden sein, das beschreibt, wie Berechtigungen zu erstellen und an die Benutzer zu vergeben sind.
Security Automation bei SAP Security Checks
Zusätzlich können Sie im SOS auch kundeneigene Berechtigungsprüfungen definieren und dabei auch Kombinationen von Berechtigungsobjekten und deren Werten festlegen. Sie können bis zu 1.000 kundeneigene Berechtigungsprüfungen im Check-ID-Namensraum 9000 bis 9999 anlegen. Auch für diese Berechtigungsprüfungen können Sie wieder Whitelists definieren, die entweder für einzelne oder alle kundeneigenen Berechtigungsprüfungen gelten. Die Konfiguration ist im SAP-Hinweis 837490 beschrieben.

Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.

Sie möchten bei der Anlage von Benutzern in der Transaktion SU01 bestimmte Felder aus einer Datenquelle automatisiert vorbelegen? Nutzen Sie dafür ein neues BAdI, für das wir ein Implementierungsbeispiel vorstellen. Wenn Sie in der Transaktion SU01 einen Benutzer in einem SAP-System anlegen, gibt es fast immer bereits Daten zu diesem Benutzer in anderen Systemen. Ein klassisches Beispiel sind Benutzerdaten im Active Directory oder die Personalstammdaten in SAP ERP HCM, die bereits im Rahmen der Einstellung von Mitarbeitern gepflegt werden. Liegen Benutzerdaten in mehreren Systemen vor, ist daher die automatische Erstellung eines Benutzers durch ein Identity-Management-System die erste Wahl, was im SAP Identity Management (ID Management) durch einen HR-Trigger gelöst ist. Das ID Management erkennt Änderungen, z. B. an Personalstammdaten, in SAP ERP HCM oder an Geschäftspartnern in SAP CRM und legt die entsprechenden Benutzer in Ihren Systemen an oder nimmt Änderungen und Deaktivierungen vor. Aber was, wenn Sie kein Identity-Management-System im Einsatz haben? Müssen Sie dann alle diese Daten abtippen? Nein – Sie können sie automatisiert vorbelegen. Nutzen Sie dafür ein Business Add-in (BAdI), mit dem Sie bereits bei der Anlage eines Benutzers in der Transaktion SU01 bestimmte Felder vorbelegen können.

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Die Webseite www.sap-corner.de bietet viele nützliche Informationen zum Thema SAP Berechtigungen.

Dadurch werden z. B. Profile samt ihrer Benutzerzuordnung gelöscht, wenn keine passende PFCG-Rolle existiert, oder fehlerhafte Zuordnungen zwischen Benutzern und Rollen bereinigt.

Daher müssen Sie Ihre Berechtigungsrollen entsprechend anpassen.
SAP BASIS
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