SAP Basis Zeitfenster für Batchjobs wird kleiner und die Umgebungen komplexer - SAP Basis

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Zeitfenster für Batchjobs wird kleiner und die Umgebungen komplexer
End-to-End-Workload-Monitor und End-to-End-Laufzeitanalyse im SAP Solution Manager
In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen die Schritte der Datenbankperformanceanalyse anhand einer SAP-HANA-Datenbank vor. In Anhang A, »Datenbankmonitore«, finden Sie Informationen und Hinweise zu den anderen Datenbanken. Kapitel 13, »Optimierung von Datenbankanfragen mit SAP HANA«, beschäftigt sich im Detail mit SAP HANA.

Anhand der Workload-Analyse diagnostizieren Sie ein allgemeines Performanceproblem. Anhand des Vergleichs der Workload-Daten für unterschiedliche Tage grenzen Sie das Problem auf einen bestimmten Zeitraum ein. Auffällig sind in diesem Zeitraum hohe Datenbankzeiten, insbesondere für logische Änderungen. Bei näherer Analyse der Fehlerprotokolldatei der Datenbank stellt sich heraus, dass nachts ein Archiver Stuck aufgetreten ist. Ein Archiver Stuck tritt bei einer Oracle-Datenbank auf, wenn das Archive-Verzeichnis für Redo-Log-Dateien voll ist. Somit kann keine Redo- Information mehr geschrieben werden; die Datenbank und damit auch die SAP-Instanzen bleiben stehen. Nachdem das Problem behoben worden ist, setzen Datenbank und SAP-Instanzen ihre Arbeit ohne Fehler fort. Morgens wird das Problem vom Datenbankadministrator behoben. Im Tagesmittel führt der Archiver Stuck an diesem Tag zu erhöhten Datenbankzeiten (insbesondere für logische Änderungen). Diese suggerieren bei der Analyse des Workload-Monitors eine schlechte Datenbankperformance, obwohl diese in Wirklichkeit gut ist, nachdem das Problem behoben wurde.
Anwendung von Support-Patches, Upgrades und Installation von Add-ons
Die Applikationsschicht ist der Kern eines R/3 SAP-Basis Systems. Diese Schicht kommuniziert in beide Richtung, sowohl an die Präsentationsschicht als auch an die Datenbankschicht. Mit den Anwendungsprogrammen auf den Applikationsservern werden die benötigten Daten aus der Datenbankschicht angefordert, verarbeitet, für den Nutzer aufbereitet und an die Präsentationsschicht weitergegeben. Daten die der Anwender in die Benutzeroberfläche SAP-GUI eingibt werden über die Applikationsserver in die Datenbank weitergeführt.

Einige nützliche Tipps aus der Praxis zum Thema SAP Basis finden Sie auch auf der Seite www.sap-corner.de.

Wann immer Sie eine rote Ampel auf der Registerkarte Rollen im Benutzerstamm in der SU01 finden - oder aber eine gelbe Ampel auf der Registerkarte Benutzer in der PFCG, können Sie das Problem für gewöhnlich mit einem einfachen Benutzerabgleich lösen. Dass ein solcher Benutzerabgleich notwendig ist, kann mehrere Ursachen haben. Unter anderem: nach einem Rollentransport nach / beim Zuweisen von Benutzer zu Rollen über die PFCG nach dem Einschränken der Gültigkeit von Rollen zu Benutzern wenn Rollen indirekt über das Organisationsmanagement vergeben werden. Die Problematik eines nicht durchgeführten Benutzerabgleichs spüren die Anwender meistens recht zügig: Es fehlen Berechtigungen, obwohl diese auf den ersten Blick in den zugeordneten Berechtigungsrollen vorhanden sind. Denn dann ist einem Benutzer zwar die korrekte Berechtigungsrolle zugeordnet - das zur Rolle gehörende Profil ist jedoch nicht auf dem aktuellen Stand.

Mit "Shortcut for SAP Systems" werden Aufgaben im Bereich der SAP Basis vereinfacht und fehlende Funktionen des Standards ergänzt.

Die Workprozess-Übersicht kann auf Betriebssystemebene mithilfe des Programms dpmon aufgerufen werden.

Der Ausfall eines Rechners mit einem dieser Services führt damit zum Ausfall des gesamten SAP-Systems.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.
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