Verwaltung der Prozesse und Transporte im SAP
SQ03 Pflege Benutzergruppen
Häufig kann ein Hardwareengpass durch die Neuverteilung der Last (z. B. durch das Verlagern von Workprozessen) behoben werden. Ursachen für einen CPU-Engpass sind z. B. ineffiziente Applikationen, die im Datenbankprozessmonitor und in der Workprozess-Übersicht identifiziert werden können, oder externe, nicht zu einer SAP-Instanz bzw. der Datenbankinstanz gehörende Prozesse. Daher muss immer eine vollständige Performanceanalyse durchgeführt werden, bevor endgültig entschieden werden kann, ob die vorhandene Hardware für die gegebenen Anforderungen an das SAP-System ausreicht oder nicht.
Der SQL-Monitor (Transaktionscodes SQLM bzw. SQLMD) steht seit SAP SQL-Monitor NetWeaver 7.00 zur Verfügung. Informationen zur genauen Verfügbarkeit und zur Konfiguration finden Sie in Anhang E. Starten Sie die Verwaltung des SQL-Monitors (Transaktionscode SQLM). Im oberen Teil des Bildschirms finden Sie die Informationen über die Aktivierung des Monitors. Im unteren Teil des Bildschirms finden Sie die Funktionen, um den Monitor zu starten bzw. zu stoppen und um Analysen zu speichern, sowie den Absprung zur Auswertung. Starten Sie die Datenaufzeichnung mit der Funktion Aktivierung/Deaktivierung > Alle Server. Geben Sie in dem Dialogfenster SQL-Monitor-Aktivierungsablauf Datum und Uhrzeit und eine Dateigröße an, nach deren Überschreitung der Monitor automatisch deaktiviert werden soll.
Analyse der Workprozesse
Sind für die Bearbeitung einer Benutzeranfrage Daten notwendig, die sich Datenbanktuning noch nicht im Hauptspeicher des Applikationsservers befinden, werden diese vom Datenbankserver gelesen. Beim Tuning der Datenbank unterscheidet man drei Bereiche. Zunächst einmal ist dies die richtige Einstellung der Datenbankpuffer und anderer Datenbankparameter. Der zweite Bereich ist die Optimierung des Festplattenlayouts der Datenbank, um die Last möglichst gleichmäßig auf die Festplatten zu verteilen und so Wartesituationen beim Schreiben auf die Festplatte bzw. beim Lesen von der Festplatte zu vermeiden. Der dritte Aspekt beim Datenbanktuning ist die Optimierung langlaufender, »teurer« SQL-Anweisungen.
Wenn Sie mehr zum Thema SAP Basis wissen möchten, besuchen Sie die Webseite www.sap-corner.de.
Tägliche Checks sind bei vielen SAP-Kunden auch heute noch an der Tagesordnung; mit Avantra gehören sie der Vergangenheit an. Dabei handelt es sich um manuelle Checks, die ein Bot jeden Tag gleich hundertfach durchführen kann. Ebenso kann ein Bot Vorfälle bzw Benachrichtigungen erstellen, wenn mal etwas schiefläuft.
Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.
Ebenfalls kümmert er sich um neue Technologien in seinem Themengebiet und ist somit Innovationstreiber und Impulsgeber aus technischer Sicht.
Sie können eine Datenbank zusammen mit SAP-Applikationsservern auf einem Rechner betreiben (SAP-Hinweis 1953429), insbesondere zusammen mit der zentralen SAP-Instanz.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", mit dem das sehr einfach möglich ist.