Sizing-Methoden
Objekte aus dem SAP-Standard
Für diese Fälle sollten Sie sich die Transaktion DBACOCKPIT genauer ansehen. Diese Transaktion stellt Ihnen neben vielen weiteren Funktionen zur Verwaltung der Datenbank einen Editor zur Verfügung, mit dem Sie Ihre SQL-Abfragen auf Ihr SAP-System einfach ausführen können. Bei dieser Methode erhalten Sie kurz nach dem Absenden der Abfrage das Ergebnis in der GUI angezeigt. Vorgehensweise zur Ausführung einer SQL Abfrage Um den Editor für die SQL Abfragen im DBACOCKPIT aufrufen zu können, bestehen folgende Voraussetzungen für den Nutzer: Der Nutzer benötigt entsprechende Rechte um die Transaktionen SM49 und SM69 auszuführen. Die Ausprägungen STOR und SMSS müssen im Berechtigungsobjekt S_ADMI_FCD gepflegt sein. Für die SQL-Abfragen muss die Datenbankverbindung aufrechterhalten werden. Den aktuellen Status einer Datenbankverbindung erhalten Sie durch das Anzeigen der DBCONTabelle. Rechte für den Aufruf der abzufragenden Tabelle(n) müssen vergeben sein. Weitere Details hierzu finden Sie im Abschnitt "Weitere Hinweise zum DBACOCKPIT" dieses Blog-Beitrags.
Im Einstiegsbildschirm auf der Registerkarte Messen zeigt eine Ampel an, ob die Laufzeitmessung zuverlässige Zeiten ermitteln kann. Ist die Ampel rot, bedeutet dies, dass dies aufgrund nicht synchronisierter CPUs einer Mehrprozessormaschine nicht möglich ist. In diesem Fall müssen Sie die Zeitmessungen mit niedriger Messgenauigkeit durchführen (Einstellungen > Messgenauigkeit > Niedrig). Weitere betriebssystemspezifische Informationen finden Sie in den SAP-Hinweisen 20097 und 87447. Wenn Sie eine Laufzeitanalyse im parallelen Modus durchführen möchten, beachten Sie dabei Hinweis 729520.
Der Kompetenzbereich eines SAP-Basis-Admins sollte umfassen:
Sie können die Queue-Auswahl reduzieren. Wählen Sie dazu das Support Package aus, das das letzte in der Queue sein soll. Danach wird die Queue neu berechnet. Sie können die Neuberechnung auch explizit mit Queue neu berechnen starten. Beachten Sie, daß Sie nur Support Packages auswählen können, die zu der von Ihnen gewählten Softwarekomponente gehören (der Mauszeiger ändert sein Aussehen entsprechend). Die zu der berechneten Queue gehörenden Support Packages sind grün unterlegt. Das von Ihnen gewählte höchste Support Package der vorher ausgewählten Softwarekomponente ist zusätzlich mit einem grünen Haken markiert. Die jetzt nicht mehr zur Queue gehörenden Support Packages sind weiterhin in der Liste sichtbar und können auch wieder ausgewählt werden. Wenn Sie die Queue für eine andere Softwarekomponente bestimmen wollen, wählen Sie Neue Komponente. Ergebnis Sie haben eine Queue definiert. Spielen Sie nun die in der Queue stehenden Support Packages ein [Seite 20]. Regeln für die Queue Die folgenden Regeln gelten für die Erstellung einer Queue: Wenn es sich um ein FCS-System handelt, dann steht an erster Stelle ein FCS Support Package. Falls es in der Queue fehlt, kann diese nicht definiert werden. Stattdessen bekommen Sie eine Fehlermeldung, in der Ihnen der Name des fehlenden FCS Support Package mitgeteilt wird. In einem Nicht-FCS-System (offizieller Auslieferungsstand) können Sie kein FCS Support Package einspielen. Support Packages für eine ausgewählte Komponente werden entsprechend ihrer Reihenfolge in die Queue gestellt. Haben Support Packages in der Queue Verbindungen zu Support Packages einer anderen Komponente (weitere Vorgängerbeziehung, erforderliches CRT) wird die Queue um weitere Support Packages erweitert, bis alle Vorgängerbeziehungen erfüllt sind. Beachten Sie, daß der SAP Patch Manager die Konfiguration Ihres SAP-Systems berücksichtigt und nur solche Support Packages in die Queue aufnimmt, die in Ihr System eingespielt werden dürfen.
Die Webseite www.sap-corner.de bietet viele nützliche Informationen zum Thema SAP Basis.
Das Verteilungskonzept für Webanfragen unterscheidet sich von dem für Dialoganfragen aus dem SAP GUI. Bei SAP-GUI-Anfragen werden die Anfragen eines Benutzers ohne weiteren Dispatching-Schritt von der Applikationsinstanz bearbeitet, auf die der Benutzer beim Anmelden einmal verwiesen wurde. Beim Dispatchen von Webanfragen wird nur für eine Transaktion die Bearbeitung durch dieselbe Instanz garantiert, eine neue Transaktion kann schon wieder auf einer anderen Instanz ausgeführt werden, ebenso werden Anfragen ohne transaktionalen Kontext, die man als stateless bezeichnet, immer neu verteilt.
Einige fehlende SAP Basis Funktionen im Standard werden durch die PC-Anwendung "Shortcut for SAP Systems" nachgeliefert.
Invalidierungen von gepufferten Objekten führen ebenfalls zu einer verminderten Trefferrate und zu Nachladevorgängen von der Datenbank, können aber mit diesem Monitor nicht identifiziert werden.
Zur Anzeige der statistischen Einzelsätze können Sie zwei unterschiedliche Transaktionen nutzen: 1) die ältere Transaktion STAD 2) die neuere Transaktion STATS, die seit SAP NetWeaver 7.40 zur Verfügung steht.
Ein Zettelkasten, in dem schnell Daten aller Art abgelegt und wiedergefunden werden können. Das verspricht Scribble Papers. Anfangs sieht das Programm sehr spartanisch aus. Aber wenn erst einmal eine kleine Struktur vorhanden ist, erkennt man die große Flexibilität dieses kleinen Helfers.