SAP SM37: Wie überwacht man einen Hintergrundjob?
Synonym(e): SAP Basis Beratung, Consulting
Die Entscheidung zur Auslagerung einer Aufgabe oder Leistung sollte nicht nur unter Betrachtung von Kostenaspekten, sondern auch durch die Beurteilung der Wettbewerbsdifferenzierung und strategischen Bedeutung getroffen werden. Merkmale zur Beschreibung der Kosten sind die Spezifität der Aufgabe und die Prägung durch Stückkostendegression, d.h. sinkende Kosten bei steigender Anzahl der Aufgabe bzw. Leistung. Von strategischer Bedeutung sind vor allem diejenigen Aufgaben und Leistungen, die durch konkurrierende Unternehmen nur schwer zu imitieren sind. In Abbildung 4 werden die strategische Bedeutung und die Kostenvorteile gegenübergestellt, um damit zu grundsätzlich wertenden Aussagen bzgl. der Sinnhaftigkeit des Outsourcings für bestimmte IT-Aufgaben und IT-Leistungen zu gelangen. Ergänzend hierzu, wie durch die Empfehlung [A2] bereits erörtert, lohnt sich in der Folge die Aufstellung eines Kriterienkatalogs zur Bewertung und detaillierten Betrachtung bestimmter Merkmale der Anwendung oder Services. Ein beispielhafter Kriterienkatalog kann der Masterarbeit unter Kapitel 9.6 entnommen werden. Abbildung 4: Entscheidungsmatrix für die Auslagerung von IT-Aufgaben DIE ENTSCHEIDUNG ZUR AUSLAGERUNG EINER AUFGABE ODER LEISTUNG SOLLTE NICHT NUR UNTER BETRACHTUNG VON KOSTENASPEKTEN, SONDERN AUCH DURCH DIE BEURTEILUNG DER WETTBEWERBSDIFFERENZIERUNG UND STRATEGISCHEN BEDEUTUNG GETROFFEN WERDEN.
Bestenfalls wird für die Zeit, in welcher ein Notfallbenutzer im Einsatz ist, ein gesondertes Protokoll über die getätigten Aktivitäten geschrieben, welches anschließend ausgewertet werden kann. In dem nachfolgenden Kapitel möchte ich Ihnen gerne unsere Best-Practice Herangehensweise zur Umsetzung eines Notfallbenutzerkonzepts erklären. Unsere Herangehensweise zur Verwendung von einem Notfallbenutzerkonzept Wir haben gute Erfahrungen mit dem Einsatz der Xiting Authorizations Management Suite (XAMS) in diesem Bereich gemacht. Diese Suite besteht aus verschiedenen Modulen zur Erstellung von Rollenkonzepten, Verwalten von Berechtigungen inklusive eines Berechtigungskonzepts und ermöglicht zudem die Umsetzung von einem Notfallbenutzerkonzept. Die XAMS arbeitet hier mit einer zeitlich limitierten Zuweisung von Referenzbenutzern mit erweiterten Rechten um das Notfallbenutzerkonzept zu ermöglichen. Hierbei kann ein Self-Service Antrag mit einer Begründung und einer Zeitdauer für die Zuteilung von Sonderrechten erfolgen. Das Antragsfenster ist beispielhaft im folgenden Screenshot dargestellt: Auswertung der Nutzung des Notfallbenutzerkonzepts Sobald dieser Antrag angestoßen wurde, wird für den User ein neuer Modus geöffnet, in welchem er mit den erweiterten Rechten arbeiten kann. Zusätzlich, kann je nach Konfiguration ein hinterlegter Workflow als Genehmigungsprozess angestoßen werden, oder es werden vorher definierte Verantwortliche zur Überprüfung der Aktivitäten per Email benachrichtigt. Sobald die Session mit dem Notfallbenutzer beendet wurde, erhalten die Verantwortlichen eine weitere Email mit den protokollierten Aktivitäten des Users mit den erweiterten Berechtigungen. Eines dieser Protokolle ist im nächsten Screenshot zu sehen: Diese Protokolle können auch im System angeschaut werden. Hier bekommen Sie nach einer Selektion der User einen Überblick über alle gelaufenen Sessions. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit getätigte Aktivitäten mit Sonderrechten nach einer entsprechenden Auswertung zu genehmigen. Hierdurch kann sich der Verantwortliche einen Überblick über die getätigten Aktivitäten mit dem Notfallbenutzer verschaffen. Wenn Sie dieses Notfallbenutzerkonzept verwenden und die genannten Schritte befolgen können Sie folgende Punkte sicherstellen: Jeder User auf dem Produktivsystem behält seine ursprünglich notwendigen Rechte.
Was ist BASIS?
V3-Funktionsbausteine werden ebenfalls ohne Enqueue-Sperren bearbeitet. Wie bei V1- und V2-Bausteinen werden am Ende des Dialogteils der Transaktion Einträge in die Verbuchungstabellen geschrieben, die Verbuchung wird allerdings nicht gestartet. Die Verbuchungsaufträge bleiben in den Verbuchungstabellen stehen, bis ein Hintergrundjob diese explizit bearbeitet. Dieser Hintergrundjob ist anwendungsspezifisch. Er kann eigene Anwendungslogik enthalten, also z. B. Verbuchungsaufträge im Hauptspeicher akkumulieren und nur noch die aufbereiteten Daten in die Datenbank schreiben. Dies kann für Tabellen, bei denen Werte häufig geändert werden, zu einer deutlichen Reduktion der Datenbankänderungen führen. Die Entscheidung, ob ein Geschäftsprozess im V3 verbucht werden kann, ist in der jeweiligen Dokumentation bzw. im Customizing hinterlegt.
Einige nützliche Tipps aus der Praxis zum Thema SAP Basis finden Sie auch auf der Seite www.sap-corner.de.
Natürlich steht der SAP Berater in seiner Person als Mensch weiterhin im Vordergrund und ist das Aushängeschild für unsere Dienstleistungen. Jedoch werden sie, da wo es Sinn macht, durch maßgeschneiderte Tools unterstützt.
Einige fehlende SAP Basis Funktionen im Standard werden durch die PC-Anwendung "Shortcut for SAP Systems" nachgeliefert.
Es stehen Ihnen eine Benutzeroberfläche im SAP GUI (Transaktionscode SAT) und eine in der Eclipse-basierten ABAP-Entwicklungsumgebung zur Verfügung – die dahinterstehende Tracing-Technologie ist identisch.
Die Notwendigkeit der Rezertifizierung - Szenarien: Beispiel 1: Das „Azubi Problem“ Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ein neuer Mitarbeiter (beispielsweise ein Azubi oder Trainee) durchläuft im Rahmen seiner Einarbeitung verschiedene Abteilungen und arbeitet in verschiedenen Projekten mit.
Die Freeware Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", in dem sich Daten aller Art ablegen lassen. Er nimmt sowohl eingegebene Texte als auch Grafiken und ganze Dokumente auf. Die Daten werden in Ordnern und Seiten organisiert.