Roll-Wartezeit
Filter auf Operationen
Neben der Datenbank wird das SAP-System selbst installiert. Diese Installation wird mittels eines Tools der SAP, dem "Maintenance Planner", geplant und im Anschluss mit den Tools SWPM (Software Provisioning Manager) und SUM (Software Update Manager) durchgeführt.
Die Netzübertragungsgeschwindigkeit und der Datendurchsatz zwischen den Ebenen der Client-Server-Architektur sind von wesentlicher Bedeutung. Die Leistungsfähigkeit der gesamten SAP-Lösung wird dadurch beeinflusst. Die SAP-Architektur ist so konzipiert, dass der größte Datenverkehr zwischen Applikations- und Datenbankebene fließt. Durch die Optimierung teurer SQL-Anweisungen kann dieser zwar reduziert werden, dennoch werden in der Praxis die Applikations- und Datenbankebene durch ein Local Area Network (LAN) verbunden sein. Der Datenverkehr zwischen Präsentationsund Applikationsebene ist dagegen möglichst gering, denn die Netzwerkverbindung kann hier sowohl ein LAN als auch ein Wide Area Network (WAN) sein.
SAP Monitoring
Durch EDI wird es Unternehmen ermöglicht, Geschäftsdaten wie Bestellungen oder Rechnungen elektronisch miteinander auszutauschen. Dieser Datenaustausch wird als Electronic Data Interchange (EDI) bezeichnet. Welche Schritte sind nötig, um Daten zwischen zwei Systemen auszutauschen? In diesem Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie Ihr SAP System konfigurieren, so dass eine Bestellung, nachdem diese freigegeben wurde, elektronisch an Ihren Lieferanten übermittelt wird. Voraussetzung für den Datenaustausch zwischen zwei Systemen ist eine gültige RFC-Verbindung zum Empfängersystem sowie ein IDoc-Port vom Typ Transaktionaler RFC.
SAP-Basis bezieht sich auf die Verwaltung des SAP-Systems, die Aktivitäten wie Installation und Konfiguration, Lastausgleich und Leistung von SAP-Anwendungen, die auf dem Java-Stack und SAP ABAP laufen, umfasst. Dazu gehört auch die Wartung verschiedener Dienste in Bezug auf Datenbank, Betriebssystem, Anwendungs- und Webserver in der SAP-Systemlandschaft sowie das Stoppen und Starten des Systems. Hier finden Sie einige nützliche Informationen zu dem Thema SAP Basis: www.sap-corner.de.
Mit der Basisversion 7.40 (Kernel 7.40) treten folgende Neuerungen in Kraft: Der Roll-Memory ist komplett in den Extended Memory integriert worden, die entsprechenden Parameter, die das Verhalten des RollBereichs definieren, sind obsolet (SAP-Hinweis 2085980). Der Tabellenpuffer liegt nun im SAP EG Memory. Durch die Umverteilung dieser Speicherbereiche steht damit netto weniger SAP Extended Memory für die Benutzerkontexte zur Verfügung, obwohl sich in der Summe der Speicherbedarf nicht geändert hat. Durch eine zu knappe Einstellung von SAP Extended Memory (em/initial_size_MB) und SAP EG Memory (em/global_area_MB) kann das damit zu logischen Speicherengpässen führen. Diese Parameter müssen also entsprechend vergrößert werden (siehe SAP-Hinweis 2148571). Alternativ sollten Sie erwägen, mit Version 7.40 auch auf UNIX-Plattformen auf das Zero Administration Memory Management umzusteigen und sich erst einmal auf dessen Einstellungsvorschläge zu verlassen.
Das Tool "Shortcut for SAP Systems" eignet sich sehr gut, um viele Aufgaben in der SAP Basis einfacher und schneller zu erledigen.
3-Tier- Benchmarks demonstrieren in zum Teil eindrucksvoller Weise die Skalierbarkeit von Hardware, Datenbank, SAP-Basis und getesteten SAP-Anwendungen.
(Beachten Sie aber, dass eine erhöhte Processing- Zeit auch andere Ursachen haben kann, siehe auch Abschnitt 3.3, »Workload-Analyse«.) Zudem können erhöhte Lade-, Roll- und Dispatcher- Wartezeiten auftreten.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.