Prozessen
Oracle DB Administration
Den Datenbankperformancemonitor finden Sie im Datenbankadministrations-Cockpit (DBA-Cockpit), das Sie mit dem Transaktionscode DBACOCKPIT oder im SAP-Menü wie folgt starten: Werkzeuge > CCMS > DB-Administration > DBA-Cockpit. Sie gelangen auf den Bildschirm DBA Cockpit: Pflege der Systemkonfiguration (siehe Abbildung 2.5). Der Bildschirm des DBA-Cockpits gliedert sich in drei Bereiche. Im linken oberen Bereich finden Sie Schaltflächen, um in die Systemkonfiguration zu navigieren und Datenbanken zum Monitoring auszuwählen, denn im DBA-Cockpit können mehrere Datenbanken administriert werden, z. B. die Datenbankinstanzen von ABAP- oder Java-Systemen, alleinstehende Datenbanken- oder SAP-liveCache-Instanzen.
Wie sollten Sie bei der Analyse komplexerer Programme vorgehen? Wir empfehlen Ihnen, zunächst eine Analyse des gesamten Programms mit Aggregierung pro Aufrufstelle und ohne Analyse von Operationen auf interne Tabellen durchzuführen (Einstellungen der Default-Variante). Das Ziel dieser Analyse ist, die Modularisierungseinheiten mit der höchsten Laufzeit zu ermitteln. Sortieren Sie daher, nachdem Sie die erste Analyse erstellt haben, die Hitliste nach den Nettozeiten, und identifizieren Sie Modularisierungseinheiten oder Anweisungen mit hoher Laufzeit. Wenn Sie aus dieser ersten Analyse nicht bereits Empfehlungen für die Programmoptimierung ableiten können, erstellen Sie in einem zweiten Schritt eine detailliertere Analyse dieser Modularisierungseinheiten, indem Sie eine Variante anlegen, die die Analyse auf diese beschränkt. Aktivieren Sie gleichzeitig den Trace für Operationen auf interne Tabellen, und aktivieren Sie ebenfalls die Aggregierung pro Aufrufstelle.
DOKUMENTATION / ARCHIVIERUNG
Besonders in größeren Unternehmen, die zudem mit mehreren Standorten in verschiedenen Ländern vertreten sind, ist es oft notwendig verschiedenen Mitarbeitern die gleichen Berechtigungen für unterschiedliche Organisationsebenen, wie beispielsweise Buchungskreise, zu vergeben. Um in solch einer Situation die Pflege sowie Wartung des Systems dennoch einfach zu gestalten, ist es sinnvoll auf das Vererbungsprinzip für SAP Berechtigungen zu setzen. Wie funktioniert das SAP Berechtigungsvererbung? Bei einer Vererbung geht es immer darum, dass ein Masterobjekt bestimmte Eigenschaften an ein abgeleitetes (Unter-)Objekt übergibt. Somit müssen diese Eigenschaften nicht mehrfach gepflegt werden. Zudem werden ebenfalss Änderungen am Masterobjekt direkt an die abgeleiteten Objekte weitergegeben. Auf diese Weise wird eine einfacherere Wartung ermöglicht und die Fehlerquote drastisch minimiert. Im Falle der SAP Berechtigungsvererbung werden die benötigten Berechtigungen in einer Ober- bzw. Masterrolle gebündelt. In den davon abgeleiteten Rollen müssen nur noch die Organisationsebenen gepflegt werden. Die Berechtigungen werden dabei automatisch aus der Masterrolle gezogen. Vererbung für SAP Berechtigungen anlegen Im Folgenden zeige ich Ihnen, wie Sie Vererbungen für SAP Berechtigungen erstellen und nutzen. Dafür sind nur zwei Schritte notwendig: das Anlegen einer Masterrolle und das Definieren von abgeleiteten Rollen. Schritt 1: Masterrolle anlegen Bei der Vererbung ist eine übergeordnete Rolle immer notwendig, da von dieser sämtliche Eigenschaften übernommen werden. Sollte diese Rolle, in der alle gemeinsamen Berechtigungen gebündelt sind, noch fehlen, liegt der erste Schritt im Anlegen dieser Masterrolle. Öffnen Sie dazu die Transaktion PFCG und geben Sie im Namensfeld die gewünschte Bezeichnung der Masterolle ein. Dabei bietet es sich an Master- und abgeleitete Rollen über Namenskonventionen zu kennzeichnen. Über den Button "Einzelrolle" legen Sie anschließend die gewünschte Rolle an. Im folgenden Beispiel erstelle ich die Masterolle "findepartment_r".
Einige nützliche Tipps aus der Praxis zum Thema SAP Basis finden Sie auch auf der Seite www.sap-corner.de.
Bei der Auswahl der Hardware sind zwei scheinbar gegenläufige Trends zu beobachten. Es gibt Rechenzentren, die sich dafür entscheiden, ihre Server zu konsolidieren, d. h., alle Services auf wenigen sehr leistungsfähigen Rechnern zu konzentrieren. Die Vorteile, mit denen Hardwarepartner locken, sind niedrigere Hardwarekosten, allerdings oft weniger in der Anschaffung als vielmehr bei der Wartung im Produktivbetrieb. Die von SAP bereitgestellte Technologie unterstützt diesen Trend technisch in vielfacher Hinsicht.
Etliche Aufgaben im Bereich der SAP Basis können mit "Shortcut for SAP Systems" wesentlich erleichtert werden.
Wenn Sie diese Schritte beachten, sollten Ihre Launchpad-Nutzer die notwendigen Fiori- Berechtigungen besitzen um das Launchpad zu starten, alle relevanten Kacheln zu sehen und die spezifischen Apps mit ihrer Geschäftslogik ausführen zu können.
Nachdem Sie den Fehler behoben haben, können Sie das Einspielen fortsetzen.
Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.