Prozessanalyse und -optimierung
SAP-Lizenzen & Wartung
Die Entscheidung zur Auslagerung einer Aufgabe oder Leistung sollte nicht nur unter Betrachtung von Kostenaspekten, sondern auch durch die Beurteilung der Wettbewerbsdifferenzierung und strategischen Bedeutung getroffen werden. Merkmale zur Beschreibung der Kosten sind die Spezifität der Aufgabe und die Prägung durch Stückkostendegression, d.h. sinkende Kosten bei steigender Anzahl der Aufgabe bzw. Leistung. Von strategischer Bedeutung sind vor allem diejenigen Aufgaben und Leistungen, die durch konkurrierende Unternehmen nur schwer zu imitieren sind. In Abbildung 4 werden die strategische Bedeutung und die Kostenvorteile gegenübergestellt, um damit zu grundsätzlich wertenden Aussagen bzgl. der Sinnhaftigkeit des Outsourcings für bestimmte IT-Aufgaben und IT-Leistungen zu gelangen. Ergänzend hierzu, wie durch die Empfehlung [A2] bereits erörtert, lohnt sich in der Folge die Aufstellung eines Kriterienkatalogs zur Bewertung und detaillierten Betrachtung bestimmter Merkmale der Anwendung oder Services. Ein beispielhafter Kriterienkatalog kann der Masterarbeit unter Kapitel 9.6 entnommen werden. Abbildung 4: Entscheidungsmatrix für die Auslagerung von IT-Aufgaben DIE ENTSCHEIDUNG ZUR AUSLAGERUNG EINER AUFGABE ODER LEISTUNG SOLLTE NICHT NUR UNTER BETRACHTUNG VON KOSTENASPEKTEN, SONDERN AUCH DURCH DIE BEURTEILUNG DER WETTBEWERBSDIFFERENZIERUNG UND STRATEGISCHEN BEDEUTUNG GETROFFEN WERDEN.
Wenn es um das Outsourcing oder Outtasking von SAP Basis Dienstleistungen geht, verstehen wir uns als erfahrenen Partner dafür, dass ihre SAP Systeme reibungslos funktionieren. Neben der Planung Ihres zukünftigen SAP Einsatzes führen wir Upgrades und Konfigurationsänderungen durch. Wir unterstützen Sie vor Ort und/oder remote in allen Aufgaben des SAP Systemmanagements zur Sicherstellung der ständigen Verfügbarkeit von SAP Applikationen.
LANDSCAPE MANAGEMENT
Eine große Zahl von SAP-Workprozessen erlaubt es, dass viele Benutzeraufträge zur gleichen Zeit bearbeitet werden. Ist die Anzahl der Prozesse, die Sie gleichzeitig abarbeiten wollen, deutlich größer als die Anzahl der Prozessoren, kommt es zu Wartesituationen in der Queue des Betriebssystems. Da die Workprozesse von der CPU gleichzeitig (d. h. in Zeitscheiben) bearbeitet werden, erhöht sich mit der Anzahl der Prozesse auch die Anzahl der Kontextwechsel auf Betriebssystemebene. Achtung: Gemeint ist hier mit Kontextwechseln auf der Betriebssystemebene das Hin- und Herschalten der Prozessoren zwischen den SAP-Workprozessen. Verwechseln Sie dies nicht mit den SAP-Kontextwechseln, d. h. dem Roll-in und Roll-out der Benutzerkontexte zwischen den SAP-Workprozessen. Jeder Kontextwechsel ist mit einem zusätzlichen Aufwand für das Betriebssystem verbunden. Das Warten auf eine freie CPU beansprucht somit die knappen CPU-Ressourcen zusätzlich. Das Warten in der SAP-Dispatcher-Queue kostet dagegen keine CPU-Ressourcen.
Die SAP-Basis ist das Fundament eines jeden SAP-Systems. Viele nützliche Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite: www.sap-corner.de.
Die Laufzeitanalyse weist die Brutto- und/oder Nettozeit einzelner Aufrufe in Mikrosekunden (μs) aus. Die Bruttozeit ist die Gesamtzeit, die für einen Aufruf benötigt wird. Dazu gehören die Zeiten aller Modularisierungseinheiten und ABAP-Anweisungen dieses Aufrufes. Die Nettozeit ist die Bruttozeit abzüglich der Zeit, die für die aufgerufenen Modularisierungseinheiten (MODULE, PERFORM, CALL FUNCTION, CALL SCREEN, CALL TRANSACTION, CALL DIALOG, SUBMIT) und separat angegebene ABAP-Anweisungen benötigt wird, falls für diese die Protokollierung eingeschaltet wurde. Für »elementare« Anweisungen wie APPEND oder SORT ist die Bruttozeit gleich der Nettozeit. Wenn die Brutto- und Nettozeiten für einen Aufruf voneinander abweichen, enthält der Aufruf andere Aufrufe oder Modularisierungseinheiten. Wenn z. B. bei einer Unterroutine eine Bruttozeit von 100.000 μs und eine Nettozeit von 80.000 μs angezeigt wird, dann bedeutet dies, dass 80.000 μs für die Abarbeitung der Routine selbst gemessen wurden und 20.000 μs weiteren Anweisungen in der Routine zugeordnet worden sind, die getrennt protokolliert wurden. Die Eclipse-basierte Auswertungsoberfläche verwendet synonym die Begriffe Total Time und Own Time.
Etliche Aufgaben der SAP Basis können mit "Shortcut for SAP Systems" einfacher und schneller erledigt werden.
Diese Aufteilung hat historische Gründe und stammt aus einer Zeit, in der der Adressraum und insbesondere der Shared Memory beschränkte Ressourcen waren.
Bei vertikaler Skalierung (scale-up) geht man zu größeren Rechnern über, indem man die Datenbank umzieht oder den vorhandenen Rechner mit zusätzlicher Hardware in Form von Speicherkarten und Prozessoren bestückt.
So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.