Installation/Aktualisierung der auf SAP Netweaver beruhenden SAP-Systeme
Umsetzung der Konfiguration im System
Die Definition, organisatorische Gliederung wie auch die Namensgebung der SAP-Basis ist durch vorangegangene SAP-Software-Versionen und Komponenten historisch bedingt. Hieraus resultiert auch die Wahrnehmung der SAP-Basis und der damit in Verbindung stehende Arbeitsschwerpunkt des SAP-NetWeaver und des ABAP-Systemkerns, der heute immer noch weit verbreitet ist. Jedoch hat sich das Tätigkeitsfeld hinsichtlich Aufgaben- und Technologieumfang stark verändert und wird sich, betrachtet man die perspektivische Ausrichtung und Produktstrategie von SAP und die sich veränderten Rollen der IT, weiter verändern. Um dieser Veränderung gerecht zu werden und die Wahrnehmung sowohl im Gesamtkontext des SAP-Ökosystems als auch innerhalb des eigenen Unternehmens zu verändern, muss die SAP-Basis ein neues Selbstverständnis entwickeln und ein Marketing zur Publikation der eigenen Leistungsfähigkeit etablieren. Die zugrunde liegenden Informationen finden sich in der Masterarbeit in den Kapiteln 7.4 und 9.2 wieder.
Ein Teil einer IT- oder auch Cloud-Strategie kann die Festlegung von Architekturrichtlinien und ein Regel- und Rahmenwerk zu Verwendung und Benutzung bestimmter Dienste sein. Die SAP-Basis soll sich aktiv einbringen und das Regel- und Rahmenwerk und die Architekturrichtlinien mitgestalten und ihre vorhandene Expertise aus dem SAP-Technologieumfeld einbringen.
Angezeigte statistische Sätze
Sogenannte Access Control Lists (ACL) bieten eine gute Möglichkeit zur Absicherung Ihres Gateways, um unerwünschte externe Zugriffe auf die Datenbank des Applikationsservers auszuschließen. Mit Hilfe der ACL-Dateien reginfo und secinfo lässt sich so eine Zugriffskontrolle implementieren, in denen erlaubte als auch verbotene Kommunikationspartner definiert werden können. Die Datei reginfo steuert hierbei das Registrieren von externen Programmen am Gateway, womit also Regeln definiert werden können, die Programme erlauben oder verbieten. Mit Hilfe der Datei secinfo können Sie definieren, welchen Usern der Start eines externen Programms genehmigt wird. Um diese Dateien verwenden zu können, müssen Sie die Kenngrößen gw/reg_info und gw/sec_info setzen (Transaktion RZ11). Nähere Informationen hierzu können Sie dem SAP Note 1408081 entnehmen.
Das Verständnis für die Struktur und Funktionsweise des Systems ist insbesondere für die IT-Administration wichtig. Nicht umsonst ist „SAP Basis Administrator“ ein eigenes Berufsfeld. Auf der Seite www.sap-corner.de finden Sie nützliche Informationen zu diesem Thema.
Zu Basisversion 7.10 wurde der Betriebssystemmonitor überarbeitet. Nach dieser Überarbeitung führen die drei Transaktionscodes OS06, OS07 und ST06 auf einen Monitor, mit dem sowohl der lokale als auch entfernte Rechner überwacht werden können. Bei Versionen vor 7.10 stehen die neuen Transaktionen unter den Transaktionscodes OS06N, OS07N und ST06N zur Verfügung, mit den Transaktionscodes OS06, OS07 und ST06 erreichen Sie nach wie vor die älteren Transaktionen. Alle Informationen, die wir in diesem Buch besprechen, stehen Ihnen auch in den alten Transaktionen zur Verfügung. Die Detailanalysen finden Sie über die Navigation mit der Schaltfläche Detail Analysis Menu.
Einige fehlende Funktionen in der Basisadministration werden durch "Shortcut for SAP Systems" ergänzt.
Sie arbeiten mit den internen Supportdiensten des Unternehmens zusammen und suchen gemeinsam mit ihnen nach Möglichkeiten, den Benutzern bei der Lösung und Vermeidung von Problemen und Fallstricken zu helfen, auf die sie bei der Verwendung von SAP-Lösungen stoßen können.
Die Fehleranfälligkeit ist besonders hoch zu Zeiten, in denen viele Informationen auf der Datenbank fortgeschrieben werden, z. B. bei Datenübernahmen oder Mandantenkopien.
Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.