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Detailanalyse im RFC-Trace
Der dritte Speicherbereich, in dem Benutzerkontexte abgelegt werden können, ist der SAP Heap Memory. Während der Roll-Bereich als lokaler Speicher von einem Workprozess bereits beim Start fest allokiert wird, wird der SAP Heap Memory als variabler lokaler Speicher bei Bedarf allokiert, d. h., wenn der Benutzerkontext eine gewisse Größe überschreitet. Es wird wieder freigegeben, nachdem die Transaktion beendet wurde.

Bei der Einführung und beim Betrieb neuer Anwendungen bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Als Unternehmen besitzt man die Wahl zwischen der internen Realisierung und dem Betrieb, dem Outsourcing, dem Cloud Computing und dem sogenannten Outtasking. Bei der Entscheidung für eines der genannten Konzepte bedarf es der Einbeziehung der SAP-Basis zur Evaluation verschiedener technologischer und betriebsspezifischer Aspekte, was die Möglichkeit zur Erarbeitung einer fundierten Entscheidung bietet. Diese Entscheidung wirkt sich wesentlich auf den zukünftigen SAP-Betrieb sowie die damit zusammenhängenden Aufwände für Betrieb und Wartung aus. Die hier aufgeführten Empfehlungen sollen eine Hilfe bei der Entscheidung für weitere Service-Formen sein. Informationen zur Handlungsempfehlung können der Masterarbeit in Kapitel 7.8 und 9.6 entnommen werden.
Puffereinstellungen
Jeder einzelne Prozess kann nicht mehr Speicher allokieren als den maximal adressierbaren Speicherbereich (Adressraum oder Address Space), den das Betriebssystem zulässt. Diese logische Grenze ist in der Architektur der Betriebssysteme begründet. Für SAP-Systeme werden heute durchweg Betriebssysteme mit 64-Bit-Architektur eingesetzt. Die Beschränkung durch den Adressraum stellt bei diesen keine praktisch relevante Grenze mehr dar. Der Adressraum liegt für die früher verwendete 32-Bit-Architektur bei theoretisch 4 GB (232); der praktisch adressierbare Speicher liegt weiter darunter. Für die praktische Konfiguration stellt diese Grenze ernsthafte Herausforderungen dar.

Das Verständnis für die Struktur und Funktionsweise des Systems ist insbesondere für die IT-Administration wichtig. Nicht umsonst ist „SAP Basis Administrator“ ein eigenes Berufsfeld. Auf der Seite www.sap-corner.de finden Sie nützliche Informationen zu diesem Thema.

Anstatt den Leistungsnachfrager nun jeden Parameter einzeln bestimmen zu lassen, kann die SAP-Basis sinnvolle Bündel schnüren, zB den Power-Server mit viel Prozessorleistung, Speicher und Plattenplatz und den Light-Server in einer einfacheren Ausstattung. Jedes Bündel besitzt einen eigenen Preis, dessen Findung entsprechender Vorbereitung und Überlegungen bedarf. Das Prinzip, IT-Leistungen konsequent an wiederholbaren Standards auszurichten, ist somit direkt verbunden mit der Standardisierung von Prozessen und technischen Vorgaben. Nur wenn Prozessabläufe standardisiert sind, können standardisierte Produkte angeboten werden. Ebenso können diese nur als einfache und nachvollziehbare Produktbündel angeboten werden, wenn technische Standards aufgestellt sind.

"Shortcut for SAP Systems" ist eine PC-Anwendung, mit der viele Tätigkeiten in der SAP Basis vereinfacht bzw. auch überhaupt erst ermöglicht werden.

Benutzerkontexte werden im SAP Extended Memory, im SAP Roll Memory und im SAP Heap Memory abgelegt.

Bei dieser Methode erhalten Sie kurz nach dem Absenden der Abfrage das Ergebnis in der GUI angezeigt.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.
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