Besondere Herausforderungen durch das Internet
Reporting
Die Berechnung der für ein SAP-System voraussichtlich benötigten Hardware, also die erforderliche CPU-Leistung, Hauptspeicher-, I/O- und Festplattengröße, bezeichnet man als Hardware-Sizing. Das Sizing von SAP-Systemen folgt einer klaren Prozedur, die zwischen SAP und den zertifizierten Hardwarepartnern abgestimmt und ständig weiterentwickelt wird. Die Grundlagen des Hardware-Sizings sollten jedem Performanceexperten ein Begriff sein. Im ersten Abschnitt dieses Kapitels stellen wir das Sizing eines neuen Systems (initiales Sizing) vor, indem wir neben den Grundlagen ein konkretes Beispielprojekt durchgehen und Ihnen auch die SAP Standard Application Benchmarks vorstellen. Im zweiten Abschnitt beschreiben wir die unterschiedlichen Sizing-Situationen, denen man bei bereits bestehenden Systemen begegnet: Lasterhöhung, Versionswechsel, Unicode-Konvertierung, SAP-HANA-Migration etc..
Zur Analyse wurde ein neuer Subrecord-Typ, der Database Procedure Subrecord, eingeführt. Dieser neue Subrecord-Typ enthält den Namen einer Database Procedure und den Namen der logischen Datenbankverbindung als Schlüsselfelder sowie die Anzahl der Aufrufe und die Gesamtausführungszeit als Datenteil. Standardmäßig werden derzeit keine solchen Subrecords geschrieben. Um das Schreiben zu aktivieren, müssen Sie den Profilparameter stat/dbprocrec setzen. Dies ist auch bei laufender Instanz im Workload-Monitor im Expertenmodus möglich. Im Workload-Monitor wird die für die Ausführung von Database Procedures benötigte Zeit als Gesamtzeit Zugriffe Datenbankprozeduren ausgewiesen. Die Datenbankzeit im Workload-Monitor und in den statistischen Einzelsätzen enthält nur die Zeiten für Aufrufe an die Datenbank ohne Procedure-Aufrufe.
Besonderheiten für Microsoft Windows
SAP Basis ist als klassisches Drei-Schichten-Modell aufgebaut. Es enthält die folgenden Komponenten: Datenbankschicht (relationales Datenbank-Management-System) / Applikationsschicht (Applikationsserver und Message-Server) / Präsentationsschicht (grafische Benutzeroberfläche).
Die SAP-Basis ist das Fundament eines jeden SAP-Systems. Viele nützliche Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite: www.sap-corner.de.
Ist die Summe aus physischem Speicher und Auslagerungsspeicher kleiner als der vom SAP-System, von der Datenbank und anderen Programmen benötigte Speicher, kann es zu Speicherverwaltungsfehlern (d. h. zu Programmabbrüchen innerhalb des SAP-Systems), im schlimmsten Fall sogar zum Abbruch des Betriebssystems, kommen. Sie sollten also in jedem Fall den Auslagerungsspeicher ausreichend dimensionieren.
Mit "Shortcut for SAP Systems" werden Aufgaben im Bereich der SAP Basis vereinfacht und fehlende Funktionen des Standards ergänzt.
Für eine SAP-GUI-Transaktion wird die End-to-End-Laufzeitanalyse mithilfe des Transaktionscodes /$GUI_E2E_TRACE eingeschaltet.
Die Netzübertragungsgeschwindigkeit und der Datendurchsatz zwischen den Ebenen der Client-Server-Architektur sind von wesentlicher Bedeutung.
Um die vielen Informationen zum Thema SAP - und auch anderen - in einer Wissensdatenbank zu speichern, eignet sich Scribble Papers.