SAP Basis Benutzer anlegen, Rollen zuweisen, Benutzer sperren und entsperren, etc - SAP Basis

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Benutzer anlegen, Rollen zuweisen, Benutzer sperren und entsperren, etc
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Wenn Sie das CPU-Auslastungsprofil einer SAP-HANA- mit dem einer traditionellen Datenbank vergleichen, werden Sie charakteristische Unterschiede bemerken: Für SAP HANA werden Sie häufig kurzzeitige Lastspitzen bemerken, bei denen die CPU zu 100 % ausgelastet ist. Dieses Verhalten ergibt sich aus der Tatsache, dass SAP HANA Anfragen massiv parallelisiert und dabei kurzzeitig alle Prozessoren vollständig belegt. Kurzzeitige Lastspitzen sind also nicht automatisch als CPU-Engpass zu werten. Im Gegensatz beobachtet man bei traditionellen Datenbanken ein eher geglättetes Lastprofil, bei dem Auslastungen zu 100 % bei Normalbetrieb nicht zu beobachten sind.

Ein Performance-Trace wird im Applikationsserver erstellt. Dabei werden für jede Operation Daten in eine Trace-Datei in das Dateisystem auf dem Applikationsserver geschrieben. Sie müssen also sicherstellen, dass Sie sich auf demselben Applikationsserver angemeldet haben wie der zu überwachende Benutzer. Das ist besonders dann von Bedeutung, wenn Sie einen Verbuchungsauftrag oder einen Hintergrundjob aufzeichnen wollen und in einem System mit verteilter Verbuchung bzw. verteilter Hintergrundverarbeitung arbeiten. In diesem Fall wissen Sie nicht, wo der Auftrag gestartet werden wird, und Sie müssen folglich den Trace auf allen Applikationsservern mit Verbuchungs- bzw. Hintergrund-Workprozessen starten.
SM66 Workprozesse aller Instanzen
Datenbanksperren sind zur Wahrung der Datenkonsistenz auf der Datenbank absolut notwendig. Kurzzeitig auftretende Wartesituationen auf Datenbanksperren sind daher nicht als Performanceproblem zu werten. Kritisch wird die Situation erst dann, wenn sich Wartesituationen aufgrund von Sperren über längere Zeit hinweg nicht auflösen und es zu Serialisierungseffekten kommt, wenn also immer mehr Benutzer aufgrund von Sperren warten müssen. Detailliertere Informationen zu Datenbanksperren finden Sie in Kapitel 10, »Sperren«.

Das Verständnis für die Struktur und Funktionsweise des Systems ist insbesondere für die IT-Administration wichtig. Nicht umsonst ist „SAP Basis Administrator“ ein eigenes Berufsfeld. Auf der Seite www.sap-corner.de finden Sie nützliche Informationen zu diesem Thema.

Ein technisches Tuning ist für jede IT-Anwendung notwendig. Der Aufwand des Applikationstunings steigt mit der Größe der Installationen, d. h. insbesondere mit dem Datenvolumen, der Anzahl der Benutzer und der Anzahl der kundeneigenen Programme und Modifikationen. Während durch das technische Tuning die durch die Applikationen erzeugte Last optimal auf das System verteilt wird, ist es Aufgabe des Applikationstunings, durch den effizienten Einsatz von Applikationen Systemressourcen wie CPU-Verbrauch, Hauptspeicherverbrauch und I/O-Aktivität auf dem Datenbankserver und den Applikationsservern gering zu halten und unnötige Last auf dem System erst gar nicht entstehen zu lassen.

Etliche Aufgaben der SAP Basis können mit "Shortcut for SAP Systems" einfacher und schneller erledigt werden.

Diese Faustregeln sind natürlich stark release- und applikationsabhängig.

Dieser reicht beispielsweise von einem unbemerkten Auslesen von Einkaufs- und Verkaufszahlen über ein Abzweigen finanzieller Mittel bis hin zu einem Lahmlegen oder Manipulieren des gesamten Systems.

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