Applikationssicht
Konfiguration
Die Analyse »teurer« ABAP-Programme beginnt mit der Untersuchung der statistischen Einzelsätze, mit deren Hilfe Sie sich einen Überblick über die Antwortzeiten einer Transaktion verschaffen können. Zur weiteren Analyse verwenden Sie den SAP-Performance-Trace, mit dem Sie Datenbankzugriffe, Remote Function Calls (RFCs) und Sperroperationen (Enqueues) im Detail untersuchen können. Lässt sich das Problem mit diesen Methoden nicht finden, stehen Ihnen noch der ABAP-Trace und der ABAP Debugger als weitere Analysemethoden zur Verfügung. Routinemäßig sollten Sie den Code Inspector nutzen, der über zahlreiche statische Performancechecks verfügt.
Zur Lösung der Herausforderungen ist es notwendig, einen geeigneten Kriterienkatalog zu entwickeln, um die Machbarkeit bzw. die Eignung bestimmter Anwendungen für bestimmte Service-Formen zu evaluieren. Der Service-Katalog muss so aufgebaut sein, dass die Kriterien, die nicht klar beantwortet werden können, aufgezeigt und einer fortführenden Betrachtung unterzogen werden können. Der Kriterienkatalog kann in der Regel keine 100%ige Entscheidung, sondern nur eine Entscheidungshilfe liefern und absolute Muss-Kriterien definieren.
SWUE Erzeugen eines Ereignisses
Im Abschnitt CPU finden Sie die Felder Benutzerauslastung, Systemauslastung und Leerlauf. Diese Werte zeigen an, wie viel Prozent der CPU-Kapazität augenblicklich von Benutzerprozessen (d. h. vom SAP-System, der Datenbank und weiteren Prozessen) und vom Betriebssystem selbst genutzt werden und wie viel Prozent derzeit frei sind. Das Feld Anzahl CPUs gibt die Anzahl der CPU-Fäden (Threads) an. Mittlere Prozesswartezeit ist die Anzahl der Prozesse, die auf einen freien Prozessor warten. Dieser Wert wird im Mittel über 1 Minute, über 5 Minuten und über 15 Minuten angegeben. Die weiteren Werte im Abschnitt CPU sind für die Performanceanalyse weniger wichtig.
Das Verständnis für die Struktur und Funktionsweise des Systems ist insbesondere für die IT-Administration wichtig. Nicht umsonst ist „SAP Basis Administrator“ ein eigenes Berufsfeld. Auf der Seite www.sap-corner.de finden Sie nützliche Informationen zu diesem Thema.
Im linken unteren Bildschirmbereich Analysesichten wählen Sie die unterschiedlichen Lastprofile des Workload-Monitors aus, mit denen eine detaillierte Analyse der Lastverteilung und der Antwortzeiten möglich ist. Profile stehen für die technische Analyse (z. B. Task-Typ-Profil, Zeitprofil, Rechnerprofil und Hauptspeicherprofil) sowie für die Anwendungsanalyse (z. B. Transaktionsprofil, Benutzerprofil, Mandantenprofil und Accounting-Profil) zur Verfügung. Wählen Sie hier zunächst das Profil Systemlastübersicht aus, auf das wir im Folgenden zunächst eingehen. Weitere Profile wie das Transaktions- und das Zeitprofil werden wir in den folgenden Abschnitten behandeln.
Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.
Dieses ist zur Nutzung mit dem SAP Solution Manager gedacht, kann aber auch einzeln über den SAP-Hinweis 1435190 bezogen werden und auch ohne den SAP Solution Manager genutzt werden, um zielgerichtet Traces auf den an der Transaktion beteiligten Systemen zu aktivieren.
Erstellen Sie Tabellenstatistiken unbedingt mit den SAP-Werkzeugen, also aus dem Computer Center Management System (CCMS) heraus.
Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.