SAP Berechtigungen Rollen über das Organisationsmanagement zuordnen - SAP Basis

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Rollen über das Organisationsmanagement zuordnen
RSUSRAUTH
Die Auswertungswege finden Sie in Tabelle T77AW. Ein für unser Beispiel gültiger Auswertungsweg ist US_ACTGR. Damit Sie die Rollen nun indirekt zuordnen können, sind die folgenden Voraussetzungen notwendig: Das Organisationsmanagement muss aktiv sein, d. h., dass Sie im Mandanten eine aktive Planvariante definiert haben müssen. Um die Verbindung zwischen Mitarbeiter und Benutzer in einem SAPERP-HCM-System nutzen zu können, müssen der Infotyp 0105 (Kommunikation) und der Subtyp 0001 (Benutzer-ID) gepflegt worden sein. Zur Aktivierung der Rollenverwaltung über das Organisationsmanagement müssen Sie im Customizing den Schalter HR_ORG_ACTIVE in der Tabelle PRGN_CUST auf YES setzen.

Wenn Sie möchten, dass Ihre Eigenentwicklungen, genau wie der Standard, Ihren Sicherheitsanforderungen entsprechen, müssen Sie den kundeneigenen Tabellen Tabellenberechtigungsgruppen zuordnen. Kundeneigene Tabellen, oder auch SAP-Standardtabellen, die Sie besonders schützen möchten, gehören in separate, gegebenenfalls kundeneigene Tabellenberechtigungsgruppen. Sollen für die Systemadministration oder bestimmte Anwendungen umfangreiche Berechtigungen erteilt werden, erfolgt dies mit dem Berechtigungsobjekt S_TABU_DIS für die Tabellenberechtigungsgruppe. Da vielen Standardtabellen keine Tabellenberechtigungsgruppe zugeordnet ist und diese damit automatisch in der Tabellenberechtigungsgruppe &NC& landen, sollten Sie den Zugriff auf diese Tabellenberechtigungsgruppe einschränken. Bestimmte Tabellen wie T000 (Mandanten) befinden sich z. B. in einer großen Tabellenberechtigungsgruppe (SS: RS: Steuerung SAP); daher kann man den Zugriff über eine eigene Tabellenberechtigungsgruppe besser einschränken. Auch kundeneigene Tabellen sollten Sie immer einer Tabellenberechtigungsgruppe zuordnen, da ihnen ansonsten ebenfalls die Tabellenberechtigungsgruppe &NC& zugeordnet wird. Im Folgenden erklären wir Ihnen daher, wie Sie Tabellenberechtigungsgruppen anlegen und Tabellen zuordnen können.
Kritische Basisberechtigungen, die nicht in Anwendungsrollen enthalten sein sollten, erkennen
Dialogbenutzer sind für die Verwendung durch natürliche Personen gedacht, die sich über SAP GUI am SAP-System anmelden (Dialoganmeldung). Der Dialogbenutzer ist daher der am häufigsten genutzte Benutzertyp. Für ihn gelten die festgelegten Passwortregeln. Wird das Passwort vom Administrator gesetzt, erhält es den Status Initial und muss vom Benutzer bei der Anmeldung erneut gesetzt werden, um den Status Produktiv zu erhalten.

So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.

Beachten Sie, dass die Einzelprofile SAP_NEW_ selbst erhalten bleiben sollten, sodass zu jedem Zeitpunkt eine Rückverfolgbarkeit hinsichtlich dessen gewährleistet ist, zu welchem Release welche Berechtigung neu hinzukam. Weitere Informationen können Sie den SAP-Hinweisen 20534, 28175 und 28186 entnehmen. Mit dem SAP-Hinweis 1711620 wird die Funktionalität einer SAP_NEW-Rolle ausgeliefert, die die Funktion des SAP_NEW-Profils ablöst. Haben Sie diesen Hinweis eingespielt, ist das Profil nicht länger zu verwenden. Stattdessen können Sie mithilfe des Reports REGENERATE_SAP_NEW Ihre PFCG-Rolle SAP_NEW selbst generieren. Wenn Sie den Report aufrufen, geben Sie in der Auswahl Ausgangs- und Zielrelease in den entsprechenden Feldern ein, und die Rolle wird für diese Releasedifferenz erstellt.

Wenn aber Ihr Identity Management System gerade nicht verfügbar oder der Genehmigungsweg unterbrochen ist, können Sie mit "Shortcut for SAP systems" dringend benötigte Berechtigungen dennoch zuweisen.

Wenn Sie mehr zum Thema SAP Berechtigungen wissen möchten, besuchen Sie die Webseite www.sap-corner.de.

„SAP direct access“ analysiert die Lizenzen auf die tatsächliche Nutzung und klassifiziert die kritischen Fälle.

Darüber hinaus sollten kritische Befehle von vornherein verboten werden.
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