SAP Basis OS/DB Migrationen - SAP Basis

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OS/DB Migrationen
PFCG Rollenpflege
Die Verbuchungstabellen VBMOD, VBHDR und VBDATA gehören zu den am häufigsten geänderten Tabellen des SAP-Systems. Kommt es zu Engpässen beim Festplattenzugriff auf diese Tabellen, kann sich eine Partitionierung, d. h. eine Verteilung dieser Tabellen über mehrere Festplatten, vorteilhaft auswirken. Für einige Datenbanksysteme kann es sinnvoll sein, die Reihenfolge der Schlüsselfelder dieser Tabellen zu ändern. Dies sollte jedoch nur von Personen mit Expertenwissen im Datenbank- und SAP-Tuning bzw. aufgrund einer Empfehlung der SAP vorgenommen werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zum SAP-Profilparameter rdisp/vb_key_comp bzw. in den SAP-Hinweisen zu diesem Parameter.

Mit dem Werkzeug Weitere Funktionen > LAN-Überprüfung mit Ping lässt Netzwerk-Check sich ein grober Netzwerktest durchführen. Sie können beliebige Datenbank-, Applikations- oder Präsentationsserver auswählen und die Netzwerkverbindung (z. B. die Antwortzeiten und Datenverluste) testen. Auch wenn der Name der Analyse fälschlicherweise LAN-Überprüfung heißt, können auch Rechner im WAN angesprochen werden. Ein Beispiel für eine Analyse mit diesem Werkzeug finden Sie in Abschnitt 7.4.2, »Performance der GUI-Kommunikation analysieren und optimieren«.
SAP Basis unternehmensvorteile
So oder so ähnlich wurde ich in den letzten Jahren immer mal wieder gefragt, was denn überhaupt SAP Basis ist und was wir SAP Basis-Administratoren denn in unserem täglichen Arbeitsleben für Tätigkeiten haben. Mit diesem Blogbeitrag möchte ich einen kleinen Einblick in genau diesen Arbeitsbereich gewähren.

Das Verständnis für die Struktur und Funktionsweise des Systems ist insbesondere für die IT-Administration wichtig. Nicht umsonst ist „SAP Basis Administrator“ ein eigenes Berufsfeld. Auf der Seite www.sap-corner.de finden Sie nützliche Informationen zu diesem Thema.

Um eine optimale Performance zu erreichen, sollte das Kopieren der Daten beim Kontextwechsel auf ein Minimum beschränkt bleiben, mit anderen Worten, es soll möglichst wenig SAP Roll Memory benutzt werden. Daher wird für alle Betriebssysteme empfohlen, ztta/roll_first = 1 zu setzen. Was passiert nun, wenn der SAP Extended Memory voll belegt ist? In diesem Fall sind zwei Szenarien möglich, die beide nicht performanceoptimal sind: Da der SAP Extended Memory voll belegt ist, werden Benutzerkontexte bis zu einer Größe von ztta/roll_area im lokalen Roll-Bereich abgelegt. Bei jedem Kontextwechsel müssen damit unter Umständen mehrmals Daten in der Größe von mehreren Megabyte kopiert (gerollt) werden; dies führt typischerweise zu Wartesituationen in der Roll-Verwaltung, insbesondere wenn der Roll-Puffer voll ist und Daten in die Roll-Datei geschrieben werden müssen. Erfahrungen zeigen, dass bei großen Applikationsservern mit mehr als 100 Benutzern die Performance in diesen Fällen schlagartig und drastisch einbricht. Um in dieser Situation Abhilfe zu schaffen, kann man den lokalen RollBereich (ztta/roll_area) reduzieren. Wenn der SAP Extended Memory voll belegt ist, wird nur noch wenig Roll Memory verwendet, und die Menge der beim Kontextwechsel zu kopierenden Daten reduziert sich. Stattdessen werden die Kontextdaten im SAP Heap Memory abgelegt – dies hat zur Folge, dass die Workprozesse gar nicht mehr rollen, sondern in den PRIV-Modus gehen, d. h. einem Benutzer zwischen den Transaktionsschritten exklusiv zugeordnet bleiben. Befinden sich zu viele Workprozesse gleichzeitig im PRIV-Modus, stehen dem Dispatcher nicht genügend freie Workprozesse zur Verfügung. Es kann daher zu hohen Dispatcher-Wartezeiten und damit ebenfalls zum Einbruch der Performance kommen.

Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.

Es geht also um eine Öffnung des Innovationsprozesses, wie in Abbildung 2 gezeigt, der zuvor vorgestellt wurde.

In der Ergebnistabelle USERTCODE befinden sich die Transaktionscodes der SAP-Benutzer.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.
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